[ Sie sind zur Zeit nicht eingeloggt. ] [ Registrieren oder Einloggen im Kontrollzentrum ]

Onlinemagazin für Film und Filmmusik

Home

Herzlich Willkommen!

Archiv-Suche


» Erweiterte Suche

Der Filmblog

» Archiv

Aktuelle Specials

Demnächst

Hallo und Herzlich Willkommen auf den neuen Seiten von Original Score,
mit der neuen Version unseres Webmagazins für Film und Filmmusik möchten wir uns weiterhin dem Gesamtkunstwerk Film widmen - mit CD-Kritiken, Interviews, Biographien und Specials. Dabei werden natürlich Betrachtungen über Filme ebensowenig fehlen wie Bezüge zu musikalischen Inspirationsquellen wie der Klassik.

Viel Spaß wünscht das Redaktionsteam.

Aktuelle Filmmusik-Artikel » rss abonnieren

  1. The Accidental Tourist

    31.01.07
    The Accidental Tourist (Kritik)

    Der Score zu "The Accidental Tourist" fällt in eine sehr arbeitsreiche Schaffensperiode von John Williams um 1990. Starke Parallelen in der musikalischen Konzeption gibt es augenscheinlich zu Williams' späterer Musik zu "Angela's Ashes", doch musikalisch ist "The Accidental Tourist" merklich aus einfacherem Holz geschnitzt. Seine melancholische Atmosphäre, die einfach strukturierten und kaum variierten Motive und die wenig Entwicklung zeigende Orchestration taugen somit als gepflegte Nebenbeimusik, die zwar routiniert ausgeführt ist, aber an zündenden Ideen arm ist.

  2. Carnivale

    31.01.07
    Carnivale (Kritik)

    Jeff Beal vertonte bisher verschiedenste Projekte, von knapp zwei Dutzend Filmmusiken bishin zu Theaterinszenierungen, Dokumentationen (z.B. über den Dalai Lama) oder Konzertkompositionen, zu denen unter anderem das von Kent Nagano bestellte "Alternate Route, for trumpet and orchestra" und mehrere Werke für Jazz-Orchester und Streichquartett zählen. In der Filmmusik stehen im die vielschichtigen Klangexperimente von Thomas Newman und minimalistische Tendenzen von Philip Glass am nächsten. Seine Musik zur HBO-Serie "Carnivale" konzipierte Beal wieder als vielschichtige Collage, um die vielfältigen Charaktere und Orte der Vorlage zu verbinden.

  3. The Lost World: Jurassic Park

    31.01.07
    The Lost World: Jurassic Park (Kritik)

    Steven Spielberg plante schon kurz nach dem Erfolg von "Jurassic Park" seinen zweiten Teil, der dann 1997 in die Kinos kam. Mit an Bord war natürlich wieder John Williams, der "The Lost World" aber einen neuen, schrofferen Anstrich gab als dem Vorgänger. Nur an wenigen Stellen lugt das Island Theme durch die Partitur, das Main Theme des ersten Films kommt gar erst in den End Credits zu Gehör. Stattdessen entwickelte Williams eine kraftvolle, perkussive und höchst dramatische Partitur, die sich vor allem auf die düstere Action des Films konzentriert. Durch den außergewöhnlich hohen Anteil an verschiedenstem Schlagwerk erhält der Score eine stark rhythmische Grundstruktur, große melodielastige Themen sind extrem selten anzutreffen. Dies überzeugt ohne Vorbehalte.

  4. Sky Captain And The World Of Tomorrow

    31.01.07
    Sky Captain And The World Of Tomorrow (Kritik)

    Die Vertonung des Sciencie-Fiktion-Films aus dem Jahr 2004 ist das bisher größte Projekt des jungen Komponisten Edward Shearmur, der zuvor mit Musiken zu "Jakob der Lügner" (1999), "The Count Of Monte Christo" (2002), "Reign Of Fire" und "Johnny English" (beide 2003) von sich reden machte. Sein "Sky Captain" knüpft stilistisch stark an Vorbilder von John Williams wie "Superman" oder den "Star Wars" Musiken an. Durch diese prägende stilistische Grundlage ist auch eine Nähe zu den Musiken James Horners ("Star Trek 2" oder "The Rocketeer"). Doch erweckt "Sky Captain" bei weitem nicht den Eindruck einer bloßen Stilkopie der genannten Vorbilder, Shearmur weiß mit einer ausgefeilten Orchestration, markanten Themen und einem kleinen Augenzwinkern eine gelungene Hommage an die Superhelden-Musiken der Vergangenheit zum Leben zu erwecken.